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(Rezension) Aura: Die Gabe - Clara Benedict

9. April 2018
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar


Das Cover gefiel mir sofort. Ich liebe Farben und das hier sieht einfach toll aus.
Der Titel trifft für mich nur teils auf die Geschichte zu, da ich mir unter Aura teils doch etwas anderes vorgestellt habe.

Schon am Anfang war es ein wenig gruselig. Ich hatte überhaupt keinen Plan, was hier gespielt wurde. Die Sache mit Eve und der Beschwörung konnte ja nur gefaket sein, doch es passierten Dinge, die auch mich immer mehr zweifeln ließen. Bis ich auf der Party endlich dahinter kam, schon bevor es in der Geschichte erwähnt wurde bzw. Hannah darauf kam.

Jan ist ..... gutaussehend und für mich anfangs undurchschaubar, da er Hannah immer mit einem Hasserfüllten Blick begegnet. In meinem Kopf formte sich ein Gedanke, denn ich aber verwarf. Jan änderte sich zu einem tollen und verständnisvollen Kerl. Ob er das auch wirklich war?

Wie soll ich etwas erklären, das ich selbst nicht verstehe?
Hannah ist ein typischer Teenager, der ein kleines Problem damit hat, mit ihren Schwarm umzugehen. In dessen Gegenwart schaltet ihr Kopf aus und sie bekommt keinen vernünftigen Satz zustande. Verständlich, wenn man noch nie einen Freund hatte und dann nur von Hormonen gesteuert wird.
Ihre Fähigkeit hat mich sehr fasziniert. Auch wenn, wie schon erwähnt, es nicht ausschließlich etwas mit einer Aura zu tun hat. Sie ist stark, viel stärker, als ich angenommen hatte. Und das ist anscheinend ihr größtes Problem, vom außen betrachtet.

Die Geschichte darin konnte mich, nach dem sie sich bis zur Hälfte doch ein wenig gezogen hat, fesseln, auch wenn ich von Seite zu Seite immer verwirrter wurde. Doch ich denke, dass es so sein soll, denn die Spannung wurde somit immer mehr aufgebaut.
Ich war während dem Lesen hin und hergerissen, was ich denn nun denken sollte. Einerseits ließ sich Hannah viel zu schnell von ihrer Schwärmerei beeinflussen, andererseits war sie stark genug, um in bestimmten Situationen Klarheit zu schaffen. Nichts passierte jedoch ohne Grund, was sich am Ende herausstellte. Und Jan spukte mir mit seiner Art, die so zwiespältig war, immer wieder im Kopf rum.
Der Anhänger, den Jan immer bei sich trägt, warf auch eine Frage auf und ließ mich rätseln, welche Bedeutung er denn hat.
Fest drückt er mich an sich."Pass auf dich auf", murmelt er leise in mein Haar.Wieso klingt das so nach Abschied?
Am Ende wurde nochmal so richtig spannend und mein Gedanke bewahrheitete sich auch. Die Autorin hat viele Fragen offen gelassen, die ich aber bestimmt in den nächsten Bänden erfahren werde.

Der Schreibstil ist locker und einfach, mit ein paar gedanklichen Wiederholungen und ab und an dem Gefühl, bei bestimmten Dingen schnell voranzukommen.

Fazit: Ein gelungener erster Band, der nach und nach die Spannung immer mehr aufbaut und bei dem ich am Ende gerne sofort weitergelesen hätte. Trotz der kleinen Schwäche, hat mich die Geschichte mitgerissen und ich konnte es am Ende kaum mehr aus der Hand legen.


Seiten: 368
eBook / HC


Romantasy über die Macht, die Realität zu verändern – für Mädchen ab 13 Jahren.

Einen Jungen aus der Ferne anschmachten, das steht für Hannah nicht zur Debatte – bis sie Jan trifft. Noch während Hannah sich darüber ärgert, dass sie sich immer wieder wie eine Idiotin aufführt, signalisiert Jan Interesse. Mit jedem Treffen wachsen Hannahs Gefühle aber auch ihre Unsicherheit. Jan verhält sich widersprüchlich, ist mal liebevoll und zärtlich, dann wieder aggressiv und distanziert. Diese Unbeständigkeit macht Hannah Angst, denn sie hat sich Jan offenbart. Sie hat ihm von ihrer besonderen Gabe erzählt, einer Gabe, die auch eine dunkle Seite hat ... Hat sie dem Falschen vertraut?



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