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Gedankenregen ...

6. Februar 2018
Hallo meine Lieben 💕

Da ich vor kurzem ein tolles und geniales Buch beendet habe, es mich noch immer nicht ganz losgelassen hat, möchte ich hierzu ein paar Gedanken aufschreiben, die mir so durch den Kopf gehen. Das ein oder andere wurde sicher schon irgendwann einmal von jemandem behandelt, aber auch ich möchte meinen Senf dazugeben 😃



Perfektion und Ranking in der Gesellschaft

Perfektion ..... was bedeutet das?
Müssen wir perfekt sein, um uns besser in die Gesellschaft einfügen zu können? Egal in welchem Bereich?
Ist es notwendig, einem Ranking nachzugeben und so unseren Stellenwert darzulegen?

Kurz zur Erklärung zum Buch (welches wirklicht total super ist)
Dieses Ranking spiegelt das Leben der jeweiligen Personen wieder. Welchen Rang/Status sie haben, wie viele Follower und B-Coins. Das alles wertet das System aus und stellt daraufhin eine Rangliste auf. Umso mehr Follower und B-Coins, umso eine höheren Rang hat man, umso beliebter ist man, umso luxuriöser das Leben. Die Menschen dort füllen ihre Timeline mit den verschiedensten Videos ihres Tagesablaufes oder unterhalten die Welt mit Rezepten, Fitnesstipps, Schminktipps oder Beiträgen, die gerade angesagt sind. Wer gut auf seinen Körper achtgibt, zieht daraus auch einen Nutzen. Natürlich ist die von Gott gegebene Schönheit auch so ein Punkt.

Wenn ich das nun auf uns ummünze .......
Ich fand das sehr interessant, aber auch krass, wie ein System das Ansehen und das Leben bestimmt.
Ob man genug zu essen hat, ob man neue Kleider bekommt, sich hübsch machen kann, gesund bleibt. Auch wenn es doch weit entfernt von unserer Realität ist - es ist eine Geschichte, Fiktion - so knüpft es an bestimmten Stellen in unserer Gesellschaft an.
Ist es denn bei uns in gewissen Bereichen nicht ähnlich? Wie hier zB beim Bloggen? Umso mehr Follower man hat umso besser? Umso beliebter ist man? Umso besser?

Eine Welt wie diese ist für mich persönlich furchtbar und doch leben wir teils schon mit ihr.
Es gibt für viele noch immer das Konkurrenzdenken, auch wenn es Gott sei Dank noch genug andere Menschen gibt, die sich für jemanden freuen können, ihn dabei auch unterstützen und zusammenarbeiten.
Wir werden - nehmen wir mal die Bloggerszene als Beispiel - anhand unserer Likes und Follower gemessen, egal wie gut, schlecht, viel oder wenig wir posten oder wie einfallsreich wir sind.
Ja, auch ich freue mich natürlich über jeden Like und jeden einzelnen Follower mit dem ich mich austauschen kann. Klar, wer tut das nicht. Es zeigt einem ja auch, wie viele Leser es interessiert, was wir da so von uns geben. Und trotzdem mache ich das alles, weil es meine Leidenschaft ist, ich es liebe und es mir Spaß macht. Ja, ohne das ganze würden wir kaum existieren. Also ist es auf der einen Seite notwendig, so ein System zu haben und auf der anderen Seite sollten wir uns nicht mit anderen vergleichen. Wir sollten andere nicht danach beurteilen, wie viele Likes sie haben, denn auch welche mit weniger bringen nicht uninteressantere Beiträge hervor. Eine hohe Zahl bedeutet nicht, dass manche nicht weniger Bullshit von sich gibt als andere. (Sorry, nicht böse gemeint 😉)
Alle sind mit ihrem Herzen dabei und keiner ist schlechter als der andere. Natürlich gibt es viele, die wunderschöne Bilder machen, tolle Beiträge zeigen und wunderbare Artikel schreiben und ich bewundere sie alle. Der eigene Ehrgeiz ist dadurch natürlich geweckt, jedoch bin ich nicht neidisch. Warum auch? Ich freue mich für sie, dass sie dazu fähig sind. Ich bin wie ich bin und das ist gut so.

Aber auch in unserer Gesellschaft sieht man das immer wieder.
Macht denn eine Ausbildung jemanden schlecht, nur weil er nicht studiert hat? Ist er deshalb weniger wichtig? Nein. Definitiv nicht. Wir allen leben voneinander und brauchen einander, denn der eine kann ohne den anderen nicht existieren.
Müssen wir ein perfektes Aussehen an den Tag legen, nur um erfolgreicher zu sein und besser anzukommen? Auch hier ein klares Nein von meiner Seite.
Die Gesellschaft hält uns jeden Tag vor Augen, wie gut wir doch aussehen sollen, könnten - anhand von Models - gibt uns Maße vor, doch sind wir nicht perfekt, so wie wir sind?
Ob dick oder dünn, hier und da ein wenig zu viel auf den Hüften, eine schiefe oder große Nase, auffallende Haare, Tattoos, farbenfrohe oder schwarze Kleidung, usw. Das alles macht noch lange keinen schlechten Menschen oder Charakter aus uns. Es ist das Wichtigste an uns. Wir sind individuell und jeder für sich selbst perfekt.

Ich habe in meinem Leben so viele verschiedene Leute kennengelernt und sie waren durch die Bank unterschiedlich. Nett, zuvorkommend, offen, ein wenig verschlossen, selbstbewusst, arrogant, eingebildet, zickig, schüchtern, ........ Vielleicht auch ein wenig verrückt, aber was soll's. Jeder ist wie er ist und wir suchen uns unsere Freunde selber aus.

Dieses Buch hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, jeden zu akzeptieren, wie er ist.
Mit seinem eigenen Aussehen, Launen, Macken und einfach allem drum herum. Als Individuum.

Ich bin froh, dass wir selbst entscheiden können, was wir machen und wie wir aussehen, welchen Beruf wir ausüben und was wir in unserer Freizeit machen und uns nicht alles vorgegeben wird, wir von Followern und Ansehen - wie in dem Buch - getrieben werden. Wir sollten glücklich sein.
Ob es irgendwann einmal anders wird? Keine Ahnung. Die Technik schreitet voran und wer weiß, was uns in der Zukunft erwartet........
Aber ich hoffe, dass es uns nicht unseren Charakter und unsere Wandelbarkeit nimmt.


So, genug gelabert 😂
Hinterlasst mir gerne eure Meinung dazu. Ich freu mich und bin gespannt.


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