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(Rezension) Magische Novembertage - Anke Höhl-Kayser

16. Dezember 2017
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar

 

Das Cover finde ich, ist mal etwas anderes. Es ist sehr schön, ruhig und man bekommt eine gute Vorstellung von einem Novembertag in Sylt.
Mir persönlich hätte jedoch ein anderes besser gefallen, da die Geschichte für mich eher ein Kinder/Jugendbuch ist.
Maries Herz klopfte bis zum Hals. Es war wirklich beängstigend laut. Es kam ihr vor, als ob es im Gang widerhallen würde. Im selben Moment blieb Nis stehen. »Sie kommen«, sagte er dumpf.
Schon nach wenigen Seiten war ich neugierig, was Marie hier erleben wird.
Sie bestreitet ein unglaubliches Abenteuer  und bewies großen Mut. Mit Nis, einem Puk, Finn, einem halben Zwerg, und Imke an ihrer Seite, bestritt sie ein Erlebnis, das alles veränderte, eingeschlossen sie selbst.
Dieses 11-jährige Mädchen musste ich einfach gern haben und das von Anfang an. Mit ihrer Art, dem Sehen der Welt, machte sie es mir somit ziemlich leicht.
Durch den tollen und leichten Schreibstil war es, als würde ich selber dort sein, mich in ein Kind verwandeln und an Maries Seite stehen. Mit ihr zusammen das alles erleben und es war wunderbar!
Lustig, spannend, aber auch traurig.

Als er vor ihr ins Haus ging, hörte sie ihn murmeln: »Brüllt in den Wind und ruft mich. Erkennt einen Puk am Blinzeln, und sagt, sie käme nicht von hier.«
Es war toll, in ein solches Märchen abzutauchen und sich von den Geschehen einfach treiben zu lassen.
»Ich habe mich mal lieber unsichtbar gemacht. Ich mag es nicht, wenn mich die Busfahrer immer so komisch angucken und sich überlegen, ob ich nicht doch schon zu erwachsen für den Kinderfahrschein aussehe.«
Sylt muss sehr schön sein. Die Beschreibungen ließen tolle Bilder vor meinen Augen entstehen und ich konnte fast schon das Meer riechen.

Was ich auch super fand, war, dass die Autorin hier ein Thema aufgriff, das bestimmt vielen Kindern/Jugendlichen in der gleichen Situation helfen könnte. Natürlich ist nicht am Ende wieder alles gut, aber man sollte seinem Unmut Luft machen und nicht alles runterschlucken.

Dieses Buch ist nicht nur für erwachsene geeignet, sondern, wie ich finde, auch für Kinder ab ca. 10 Jahren.

Fazit: Ein magisches Abenteuer, das mich total überrascht hat, mitgenommen hat, in die Welt von Puken und Zwergen und es spannender nicht hätte sein können.
Eine wunderschöne und auch lustige Geschichte, nicht nur für Erwachsene.



Verlag: SP
Seiten: 176
eBook / TB


Marie hasst Sylt im November. Sie lebt nach der Trennung ihrer Eltern bei ihrer Großmutter, hat keine Freunde auf der Insel – und es ist auch noch Mistwetter. Da begegnet ihr am Strand der geheimnisvolle Nis, und Marie steckt plötzlich mittendrin in einem Märchen: Die Sylter Sagen von Puken, Zwergen und Meermenschen sind wahr! Doch wer an eine heile Märchenwelt denkt, irrt: Der Zwergenkönig und seine Krieger wollen die Insel von den Menschen zurückerobern. Marie gründet mit ihren neuen Freunden, Nis, dem Puk, der Sylterin Imken und Zwerg Finn dem Dritten eine Widerstandsgruppe. Sie wagen sich in die Tiefen des Zwergenreichs – Wird Marie der Zauber zur Rettung Sylts gelingen?


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