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Protainterview Rosemary Jones

9. Juni 2017

Griaß eich 😉😅

Wie geht's euch? Könnt ihr noch??!!! Wir noch lange 😉
Ihr habt ja heute schon den Klappentext zu Liliennächte sowie gaaanz tolle Beiträge gesehen 💗

Und ich hab hier noch eines für euch.
Ich durfte nach New York fliegen 😊Wen ich dort getroffen habe??? Rosemary Jones, kurz Rose, aus der #howtobehappy Reihe 'Liliennächte' von Kim Leopold 💗
Nervös war ich kein bisschen, ich hatte nur etwas Lampenfieber. Aber wie das Gespräch mit ihr verlaufen ist, zeig ich euch jetzt 😃

Ich wünsche euch viel Spaß 😘



Gerade bin ich auf dem Weg in ein kleines Café in New York, wo ich Rose treffen werde. Ich bin schon sehr gespannt und freue mich sie endlich kennenzulernen. Hab ja doch schon sehr viel von ihr gehört.


Ich betrete das Café und gehe direkt durch in den kleinen Innenhof. Die Sonne scheint, und es wäre ja schade, wenn wir bei so einem herrlichen Wetter drinnen sitzen würden. Nachdem ich einen freien Tisch gefunden habe, steuere ich direkt darauf zu und schiebe den Stuhl nach hinten. Da setzt sich plötzlich eine Frau, direkt vor meiner Nase, auf MEINEN Stuhl. Ich stemme die Hände in die Hüften und poltere drauf los. "Was fällt Ihnen ein? Ich war zuerst da und ich bin mit jemand Wichtigem verabredet. Also stehen Sie gefälligst auf und suchen Sie sich einen anderen Tisch."
Da dreht sich die Frau zu mir um, streicht ihre braunen, langen Haare über die Schulter und sieht mich lächelnd an. Ich spüre, wie mir die Röte ins Gesicht schießt, als ich erkenne, wer da vor mir sitzt. Rosemary Jones! Dass sowas aber auch immer mir passieren muss! Ich lasse wohl kein Fettnäpfchen aus. Na, jetzt ist es eh zu spät. Sie hat mich sicher und hoffentlich erkannt, sonst hätte sie nicht so gelassen darauf reagiert. Da steh ich doch drüber oder??!! Bleibt mir sowieso nichts anderes übrig. Ich fange zu lachen an und strecke ihr meine Hand entgegen. "Hallo. Wir sind verabredet. Patrizia, freut mich. Und sorry für die blöde Anmache!

"Ich kann dich jetzt schon gut leiden", erwidert sie belustigt. "Du hast Biss. Könntest eine waschechte New Yorkerin sein." Sie holt eine Sonnenbrille aus ihrer Handtasche und schiebt sie sich auf die Nase. "Kaffee oder Tee?"

Grinsend lasse ich mich auf den Stuhl neben Rose fallen. "Was für ein Kompliment! Ich fühle mich geehrt, das aus deinem Munde zu hören." Ich zwinkere ihr zu und hebe meine Hand, um den Kellner auf uns aufmerksam zu machen. "Kaffee. Definitiv und unbedingt. Du auch?"

"Was für eine Frage! Ohne geht's gar nicht. Kaffee ist mein Lebenselixier."

"Eine Schwester! Du gefällst mir!" Ich lege symbolisch meine Hand aufs Herz und lächle. Dann bestelle ich jeweils einen Kaffee und dazu auch noch was Süßes, aber der Kellner hat diesbezüglich freie Wahl und darf uns überraschen. "Machst du das öfter? Leuten den Platz vor der Nase wegschnappen?" Mit einem Zwinkern ziehe ich meine Jacke aus. Ist schon ganz schön heiß.

Rose schmunzelt. "Vielleicht. Du bist jedenfalls nicht die Erste, die mich unterschwellig als dreist bezeichnet."

"Dreist?" Ich fange an zu lachen. "Ich würde das eher in die Kategorie 'frech' stecken. Und in der heutigen Zeit müssen wir Frauen uns einfach durchsetzen!" Der Kellner bringt unsere Getränke sowie einen Blueberry- und einen Double Chocolat-Muffin. Ich schiebe beide vor Rose hin. "Welchen magst du lieber?"

Sie zieht den Blueberry-Muffin zu sich. „Da ist wenigstens Alibi-Blaubeere drin. Wir an der Upper East Side müssen ja schon ein bisschen auf unsere Figur achten.“

„Als ob du das müsstest“, sage ich grinsend. „Aber erzähl, was machst du jetzt eigentlich? Jobtechnisch.“ Ich beiße genüsslich in meinen Muffin und sehe sie gespannt an.

„Die schwierigsten Fragen zuerst, hm“, meint sie und rührt in ihrem Kaffee, obwohl sie ihn schwarz trinkt. „Ich jobbe in einem Diner am Broadway. Wie du vielleicht weißt, war meine Schulzeit nicht ganz so ... reibungslos. Ein abgeschlossenes Studium habe ich deshalb nicht.“ Sie zuckt mit den Achseln. „Aber ganz ehrlich: ich liebe den Broadway. Es gibt keinen schöneren Ort in Manhattan. Nirgendwo sonst findet man so viel Flair und Glamour alter Zeiten.“

"Der Broadway ..." Ich sehe sie leicht verträumt an. "Es muss wirklich herrlich dort sein und wenn es das ist, was du willst, kann es ja gar nicht mehr besser gehen, oder? Das zu machen, was man mag und liebt. Ich stelle mir das toll vor." Gerade muss ich kurz an mein nächstes Interview denken, an Ash. Da ich aber genauso 'dreist‘ bin wie sie, werde ich das gleich mal ansprechen. "Sag mal, wie steht's denn mit der Liebe? Vermisst du Ash eigentlich? Immerhin wart ihr ja sehr 'eng‘ miteinander, bevor du freiwillig verschwunden bist." Ich trinke von meinem Kaffee und sehe Rose gebannt über den Tassenrand hinweg an.

Sie schweigt lange, so lange, dass ich schon denke, sie wird nicht mehr antworten. Aber dann spricht sie doch. 

„Ich glaube, ich habe noch nie richtig geliebt. Verliebt ja, ständig. Ich hab ein großes Talent darin, mich zu verlieben. Aber richtige Liebe sieht anders aus.“ Sie seufzt. „Vielleicht bin ich einfach nicht dafür gemacht.“

Ihre leichte Traurigkeit in der Stimme ist nicht zu überhören. Ich stelle meine Tasse wieder hin, lasse Rose dabei aber nicht aus den Augen. "Das würde ich nicht sagen. Es ist nicht schwer, sich in einen dieser tollen Jungs zu verlieben. Aber jeder Topf findet einen Deckel und ich bin mir sicher, du wirst deinen auch irgendwann finden - oder er dich." Ich denke, ein Themenwechsel ist jetzt angesagt. "Wie war es eigentlich für dich, als du erfahren hast, dass du eine Schwester hast? Habt ihr viel Kontakt?

„Es war total verrückt“, beginnt sie, erleichtert über den Themenwechsel. „Ich war zu der Zeit in Glasgow und habe ihr Bild in einem der Online-Magazine gesehen. Auch wenn ich selbst nicht mehr in New York war - die Upper East Side hat mich nie losgelassen. Mir war klar, dass wir irgendwas miteinander zu tun haben mussten. Also habe ich das nächste Flugzeug genommen, um herauszufinden, was da los ist.“ Sie lacht auf. „Sie ist aus allen Wolken gefallen. Naja … der Rest ist Geschichte. Wir hatten anfangs unsere Differenzen, aber jetzt sind wir eine Familie und fühlen uns auch so."

"Das kann ich mir gut vorstellen. Ich freue mich so für euch!" Ihre Augen strahlen regelrecht, als sie von Familie spricht. Ich trinke meinen Kaffee leer und lehne mich zurück. "Familie ist für dich sehr wichtig geworden, oder? Wie stehst du eigentlich zu Kindern? Du wirst ja bestimmt irgendwann einmal Tante werden", frage ich mit einem leichten Grinsen im Gesicht.

„Ich liebe Kinder. Ehrlich, es gibt doch nichts Schöneres auf der Welt als Kulleraugen und Kinderlachen. Gut, vielleicht sage ich das, weil ich allmählich in einem Alter bin, in dem andere Leute um mich herum Kinder bekommen, aber ja, ich freue mich schon gewaltig darauf, Tante zu werden. Hoffentlich muss ich nicht mehr so lange warten.“

„Wer weiß, wer weiß. Die beiden werden sich dir zuliebe sicher beeilen. Oder du fängst einfach selbst damit an." Ich wackle amüsiert mit den Augenbrauen.

„Ach, ich weiß nicht“, murmelt sie. „Ich glaube nicht, dass ich eine gute Mutter wäre.“

„Meinst du, weil du solange ohne Familie gelebt hast?“

„Das habe ich gar nicht.“ Sie lächelt vorsichtig und trinkt etwas. „Ich hatte nur sehr viele Familien. Die meisten davon haben den Begriff gar nicht verdient. Aber die Familie, bei der ich zuletzt gewesen bin, war toll. Ich glaube, wenn ich bei ihnen aufgewachsen wäre, würde die Welt für mich heute auch anders aussehen.“

„Das hört sich an, als hättest du schon sehr viel Schlimmes erlebt“, erwidere ich stirnrunzelnd.

Sie nickt zustimmend. „Zu viel für ein Mädchen in meinem Alter. Aber lass uns lieber über etwas anderes reden.“

„Also gut. Wie wär’s mit einer Fragerunde? Zwei Begriffe und du nennst mir den, den du bevorzugst?“ Ich warte auf ihre Zustimmung, dann lege ich los. „Süß oder pikant?“

„Süß.“

„New York oder Glasgow?“

„New York.“

„Party oder Filmeabend?“

„Party.“

„Ash oder Jamie?“

„Keiner von beiden“, erwidert sie grinsend.

„Willst du uns das vielleicht noch erklären, bevor ich gehen muss?“ Ich leere meinen Kaffee und sehe sie auffordernd an.

Sie seufzt. „Es gibt da jemanden. Aber es ist kompliziert. Und ich glaube, wir haben längst verloren, bevor wir überhaupt anfangen konnten.“

Lächelnd sehe ich sie an. Dann werden meine Augen ganz groß. „Du redest nicht zufällig von Jérôme, oder?“

„Und wenn, würde ich es dir nicht verraten“, beschließt sie das Interview. 

Wir bezahlen und verabschieden uns voneinander, da ich mich am Nachmittag mit Julia treffe, um mit ihr nach Toronto zu fliegen. Ash und Cami warten schließlich auf uns.




Es war ein sehr schönes Treffen mit Rose und sie ist wirklich toll! Wenn ich das nächste Mal in New York bin, überfalle ich sie wieder, denn bevor ich gegangen bin, hat sie mir noch eine Einladung ausgesprochen😊

Wie hat es euch gefallen??? Ich hoffe ihr fandet es toll, wie ich, und spätestens jetzt haben wir euch überzeugt, die #howtobehappy Reihe unbedingt zu lesen 😊


Vergesst nicht, es gibt auch was zu gewinnen, in der Veranstaltung, und ausgelost wird erst am Ende der Party!!



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Und jetzt schnell wieder zurück, damit ihr nichts verpasst 😉



In Zusammenarbeit mit Geile Zeile - der Buchblog und Kim Leopold

     


Habt noch einen schönen und sonnigen Tag 😘😘




















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