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Inverview mit Nadja Losbohm

13. April 2017

Hallo meine Lieben!


Ich durfte die liebe Nadja interviewen und was ich sie so gefragt habe, zeige ich euch natürlich.Viel Spaß beim Lesen! 



Erst mal vielen, vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst für ein Interview!
Auch wenn du mich nicht sehen kannst und ich nur hier sitze und gerade die Fragen aufschreibe, bin ich doch etwas nervös 😊
Ich danke dir für die Möglichkeit, liebe Patrizia, und glaube mir, ich bin genauso nervös. 😃



Dann fangen wir mal an.
Magst du dich einmal kurz vorstellen?
Nun, ich bin Nadja, 34 Jahre alt, lebe, arbeite und schreibe in Berlin Kinder- und Jugendbücher. Ich habe Märchen und Fantasy-Geschichten schon immer gemocht. Von daher war es wohl vorprogrammiert, dass ich auch in diesem Bereich schreibe. Abgesehen vom Tüfteln an neuen Stories lese ich selbst sehr gern, fotografiere und treffe Freunde am liebsten, um mit ihnen bei einem tollen Essen zu plaudern.


Wie bist du zum Schreiben gekommen? War das immer schon ein Wunsch oder ein verborgenes Talent von dir?
Zum Schreiben kam ich eher durch Zufall. Als ich mit meinem ersten Buch, „Alaspis – Die Suche nach der Ewigkeit“ anfing, lernte ich die Arbeiten eines Künstlers/ Schauspielers kennen, der mich mit seiner Vielfältigkeit sehr inspiriert und dazu getrieben hat, selbst einmal etwas Neues auszuprobieren, da ich bis dahin lediglich leidenschaftlich gern gemalt und gezeichnet hatte. Seitdem sind einige Jahre vergangen, und mittlerweile feile ich am zehnten Buch.
Wow! Da hast du ja schon einiges aus dem Ärmel geschüttelt.


Das Buch ‚Die Magie der Bücher‘ beinhaltet ja einige Kurzgeschichten. Wieso gerade Kurzgeschichten?
Als ich mit der Arbeit an „Die Magie der Bücher“ anfing, hatte ich nur wenig Zeit, um einen ganzen Roman zu schreiben. Dennoch wollten diese Geschichten geschrieben werden, und für das Lesevergnügen für zwischendurch sind Kurzgeschichten doch recht praktisch.


Woher nimmst du die ganzen Ideen? Fallen die unterwegs einfach vom Himmel oder schwirren die den ganzen lieben Tag schon in deinem Kopf rum?
Das ist sehr unterschiedlich. Manchmal sind es Dinge, die jemand sagt oder tut, die mir eine Idee liefern. Ein anderes Mal kommt die Inspiration durch persönliche Erfahrungen, die ich gemacht habe. In manchen meiner Geschichten stecken sehr viele private Erlebnisse und Gefühle von mir drin. Gerade sie sind es, die dem Leser echte Emotionen beim Lesen entlocken und das Besondere ausmachen. Aber auch Musik und Bilder, Fotos können die Fantasie beflügeln.


Ich hab mich ja mal schlau gemacht und gesehen, dass du auch noch andere Werke geschrieben hast.
Ja, ein bisschen was ist in den letzten Jahren passiert. 😃 Insgesamt sind es jetzt neun Bücher, die erschienen sind. Am zehnten feile ich an den letzten Zügen und das elfte ist auch schon angefangen. Ich würde gern mehr Zeit zum Schreiben haben, aber leider ist das im Moment nicht möglich. Es ist wirklich schade, sonst würde ich dich und alle meine Leser gern mit noch mehr Abenteuern erfreuen.

Deinen Schreibstil finde ich ja super. Er ist so schön märchenhaft und passt perfekt zu den Kurzgeschichten. Ist das allgemein dein Stil zu schreiben, auch in den anderen Büchern?
Oh, ich danke dir sehr für das Kompliment! J Ich denke, meinen Schreibstil kann man nicht wirklich pauschalisieren. Es kommt immer auf die Geschichte an. Für jede gibt es den passenden Stil. Für „Die Magie der Bücher“ war es der märchenhafte, für meine Fantasy-Romance-Buchreihe „Die Jägerin“ ist es ein eher lockerer, lustiger Stil, und für das geheimnisvolle zehnte Buch, ein historischer Fantasy-Roman, ist es wieder eine andere Schreibweise, die zu der Hauptfigur passt.
Du bist also sehr flexibel, sag ich jetzt mal 😊 Klingt auf alle Fälle interessant.



Arbeitest du gerade an etwas? Wenn ja, verrätst du es uns?
Der historische Fantasy-Roman, den ich erwähnte, steckt in den letzten Zügen. Ich hoffe sehr, dass er dieses Jahr noch erscheint und ich mit ihm den Verehrerinnen von einer Hauptfigur aus „Die Jägerin“ eine kleine Freude machen kann. Außerdem ist mir zu Ohren gekommen, dass ein paar Leser von dieser Serie sich einen sechsten Band wünschen. Dafür habe ich die ersten Kapitel zusammen, aber Genaueres ist noch nicht spruchreif. Ich weiß auch, dass einige gern „Die Magie der Bücher“ als Printbuch in Händen halten möchten. Derzeit gibt es davon ja nur ein Ebook, und viele finden das Cover so schön, dass sie es in ihrem Buchregal stehen haben möchten. Da es mit knapp sechzig Seiten aber zu dünn ist, müssen noch ein, zwei Geschichten her, um daraus ein Taschenbuch zu machen. Eine erste Geschichte habe ich dafür auch schon angefangen. Aber wie gesagt: die Zeit, die Zeit. *Seufz* Es tut mir sehr, sehr leid.
Das Cover ist wirklich wunderschön. Es lädt sofort zum Träumen ein.
Da bin ich aber gespannt, was du dir noch einfallen lässt 😊



Wann schreibst du deine Bücher und wo? Schreibtisch, Küchentisch?
Als ich angefangen habe zu schreiben, hatte ich einen festen Schreibplatz: meinen Schreibtisch. Mittlerweile bin ich aufs Sofa umgezogen und schreibe, wenn es die Zeit erlaubt.


Liest du selber auch Bücher? Welches Genre bevorzugst du und hast du ein paar Lieblingsautoren?
Ich lese auch wahnsinnig gern, am liebsten, na klar, Fantasy. Auf diese Weise lernt man auch einiges, was das Schreiben angeht. Meine Lieblingsautoren sind Brent Weeks (die Schatten-Trilogie und die Lichtbringer-Saga kann ich wärmstens empfehlen, auch wenn ich die Namen überwiegend unaussprechlich finde 😃), Robin LaFevers und Peter v. Brett.


Und jetzt hätte ich noch gerne was Unbüchliches (wenn es das Wort überhaupt gibt, ansonsten hab ich es gerade erfunden ;) )
Was ist dein Lieblingsessen?
Bratkartoffeln. *schmatz* 😃


Das wars auch schon.
Vielen lieben Dank nochmal für deine Zeit!
Ich danke dir! Das Interview hat mir sehr viel Spaß gemacht 😃


Ich hoffe euch hat es ebenfalls Spaß gemacht 😊 (War ja mein erstes!! Und ich werde sicher irgendwann auch besser 😝)


Habt noch einen schönen Tag 😘😘



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