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Rauklands Sohn - Jordis Lank

27. März 2017







** Du allein bestimmst, wer du bist *** Ronan ist Sohn des Königs von Raukland. Sein Vater ist der mächtigste Herrscher im Nordmeer: ein machtgieriger Mann, der sein Land von einem Krieg in den anderen führt. Ronan hat nie gelernt, das infrage zu stellen: Freundschaften sind ihm unbekannt und die einzige Liebe, die er kennt, gilt seinem Schwert. Doch dann fällt Ronan in Ungnade und wird auf die nordische Insel Lannoch verbannt. Das Eiland muss er einnehmen oder er verliert den Thron. Mit Waffengewalt ist das aussichtslos: Ronan braucht nicht nur einen Freund an seiner Seite, er muss auch die Achtung der Prinzessin von Lannoch gewinnen. Wie man das anstellt, kam in seinem Schwerttraining jedoch nicht vor. "Rauklands Sohn" ist der erste Band der Raukland Trilogie.




Bis jetzt habe ich wenige solche Romane gelesen, aber ich finde sie immer wieder sehr interessant, 
spannend und einnehmend. Wie auch dieser hier.

Ich habe mich von Klappentext und einer Leseprobe der Autorin überzeugen lassen, denn ich muss sagen, vom Cover her wäre es jetzt nicht meine erste Wahl gewesen und ich wurde dafür positiv überrascht und belohnt.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist flüssig und riss mich sofort mit.
Mit den Namen tat ich mir hie und da etwas schwer, weil einige für mich typisch nach einer Frau geklungen haben, obwohl es doch Männer waren.

Die ganzen Handlungen, sei es Liams Erlernung der Kampfkunst mit dem langen Schwert oder das Basteln eine Weidenflöte, sowie das Landschaftsbild der Insel Lannoch wurden wunderbar beschrieben. Ich konnte mir jedes Detail genau in meinem Kopf vorstellen und es war dadurch, als würde ich selbst durch die Dünen wandern, aufs offene Meer hinaussehen, den Wind um mein Gesicht peitschen spüren oder selbst ein Holzschwert in der Hand halten.

Auch die Charaktere wurden wahnsinnig gut getroffen.
Ronan hat es mir natürlich am meisten angetan. Die Vergangenheit die er durchleben musste (eine ganz bestimmte Szene) lies mich sogar einmal wegsehen. Gänsehaut überzog meinen Körper als ich weitergelesen habe. Und das alles schon am Anfang! Ich konnte diese Grausamkeit nicht fassen, die der eigene Vater seinem Sohn angetan hat. Aber da bin ich mit Sicherheit nicht alleine.
Aber da liegt auch der große Unterschied zwischen Raukland und Lannoch, welches Volk weicher und liebevoller ist. Das Raukland ist wirklich ein sehr raues Land, was aber vor allem am König, Ronans Vater, liegt. Es ist, als würde man in zwei verschiedene Welten eintauchen.
Ronan wurde von seinem Vater nur aus einem Grund nach Lannoch geschickt: Er sollte die Aufgaben dort erfüllen und das Land zu seinem eigenen machen. Dafür müsste er aber diese aber bestehen. Wenn nicht .........

Die Wandlung, die Ronan durchmachte, war großartig. Die Aufgaben, die ihm und seinem Freund Liam von Merin, König von Lannoch, erteilt wurden waren herrlich.
Alles nahm seinen Lauf und es war toll.

Mir vielen hätte ich jedoch nicht gerechnet. Die Autorin hatte ein paar Überraschungen im Ärmel.
Ob sich die Einstellung der Prinzessin zu Ronan noch ändert, müsst ihr selbst lesen.

Die Geschichte in diesem Buch hat mich total mitgerissen, von Anfang an. Ich hab geflucht, mitgezittert und mitgelitten, aber auch gelacht wie geweint und es sichtlich genossen. So viele tolle Momente waren dabei. Es war total aufregend in diese Welt zu versinken und auch wenn es ein Ende am Buch gibt, freue ich mich schon auf den nächsten Teil!!


Die Outtakes am Ende finde ich eine geniale Idee. Ich hab so viel gelacht, dass mir davon der Bauch weh tat. Das war super.

Ein wundervoller Auftakt für diese Reihe wurde hier geschaffen.



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